Navigation und Service

Routinen - Brave Kinder tanzen nicht

2017, ab 9 Jahren / ab 3 . Klasse

Routinen des Einübens prägen den Alltag von Kindern: „Sitz gerade, nimm die Hände aus den Taschen, sprich lauter, mach nicht so einen Krach, zappel‘ nicht, iss langsam“. ansehen

Black Cyborg

or If I Had a Heart for Whom Would It Beat, 2017, Solo

„But they fed me so many new memories...“ (New Titans #128) Anhand der Comicfigur Victor Stone aka Cyborg – einer der wenigen schwarzen Superhelden im DC Comics Superheldenuniversum werden rassistische Bilder und Stereotypen hinterfragt mit denen sich afroamerikanischen Menschen konfrontiert sehen. Dabei werden die der Figur eingeschriebenen Narrative sichtbar gemacht und in eine neue, physische Symbolik überführt. ansehen

Le Roi David

2017, Kollaboration

Warum vergleichen wir uns mit anderen? Und wie wirkt sich Konkurrenz auf unser Zusammenleben aus? Auf der Suche nach Ursachen für Rivalität, Eifersucht und Gewalt finden sich Hinweise in der biblischen Geschichte von König David, 1921 vertont durch den Schweizer Komponisten Arthur Honegger. ansehen

Crossing Half of China to Sleep with You

2017, Solo

ein Solo von Christoph Winkler und Naishi Wang über Lyrik, Übersetzung und Tanz ansehen

Sheroes

2017, 6 Tänzerinnen

Ein Stück über weibliche Heldinnen. ansehen

The Lion and the Dragon

2016, Duet

Ein Stück über das Verhältnis Chinas zu Afrika. ansehen

Dancing Like a White Guy

The Goldberg Variations, 2016, Solo

Ein Stück über kulturelle Appropriation. ansehen

Can Asians Dance?

Or 7 Differences Between Classical Chinese Dance and Ballett, 2016, Solo

Eine Gegenüberstellung von zwei Tanzkulturen – dem traditionell chinesischen und dem zeitgenössischen - um in der Herausstellung formaler Unterschiede das Gemeinsame zu suchen. ansehen

Seeing Alvin Ailey

2016, Duet

Ein Streitgespräch mit den Mitteln des Tanzes. ansehen

Persisches Haar

2016, Solo

Eine Suche nach Identität und eine Reflexion über kulturellen Unterschiede und divergierende Frauenbilder in Deutschland und dem Iran. ansehen

Studies on Post-Colonialism

2016, Series

Die Serie von Kurzchoreografien durchleuchtet weiße Vorherrschaft in einem Genre, das für seine Internationalität gerühmt wird. Doch auch im zeitgenössischen Tanz sind post-koloniale Strukturen vielschichtig und oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Warum ist von African Contemporary, aber nicht von European Contemporary Dance die Rede? Stillschweigend wird die westliche Auffassung zur Norm erklärt und zeigt: Auch der zeitgenössische Tanz wird von Dominanz und Privilegien gezeichnet, die einen weißen Erfahrungshintergrund ins Zentrum rücken. ansehen

The Witch Dance Project

Ein Tanzfonds Erbe Projekt, 2016, Festival

Dort, wo das Wissen um die Dinge aufhört, wo nur das Erlebnis Gesetz ist, dort beginnt der Tanz. – Mary Wigman ansehen

Urban Soul Café

2016, Solo

Kann man eine Haka-Version der „Goldberg Variationen“ tanzen? Und was passiert wenn die Vorliebe für Taylor Swift auf Yvonne Rainers „No-Manifest“ trifft? Antworten darauf gibt es im Urban Soul Café. ansehen

Golden Stars on Blue

2015, 6 TänzerInnen

Zwölf goldene Sterne auf azurblauem Grund schmücken die europäische Fahne und knapp eine Minute dauert die offizielle Hymne der EU. Ausgehend von diesen beiden Symbolen untersucht "Golden Stars on Blue" nun die Idee von Gemeinschaft. Wie kann man Gemeinschaft denken als Kommunikationsraum unter Gleichen? ansehen

La Fille

Portrait eines Kindes, 2015, Solo, 60 Min.

"La Fille - Portrait eines Kindes" ist ein sehr persönliches Solo über eine schwierige Vater-Tochter Beziehung. ansehen

Hauptrolle

2014, Solo, 70 Min.

Sie gehört zu den Heiligtümern der deutschen Bühnenkultur, sie ist der Traum aller Darsteller, ihre Besetzung vornehmste Aufgabe von Dramaturgie und Regie: die Hauptrolle! Was aber, wenn Hautfarbe und Herkunft nicht zur großen Aufgabe zu passen scheinen? Siegfried, Faust oder Woyzeck? Ein Tanzsolo von Christoph Winkler für Ahmed Soura über die Sichtbarkeit „farbiger“ Darsteller im deutschen Theater. ansehen

Abendliche Tänze

Ein TANZFONDS ERBE Projekt, 2014, 120 Min.

Erinnerung als aktiver Versuch, die Welt neu zu sehen: „Abendliche Tänze“ ist sowohl der Name einer Choreografie der legendären Ausdruckstänzerin Mary Wigman von 1924, als auch der Titel eines Ballettstückes von Tom Schilling aus dem Jahr 1979. Während Wigmans Arbeit im Kontext der Weimarer Republik entstand, war Schilling Teil des politischen Systems der DDR und begründete das Tanztheater an der Komischen Oper Berlin. In Christoph Winklers aktueller Version der „Abendlichen Tänze“ geht es weder um die Erschaffung eines dritten, titelgleichen Tanzes, noch um ein Remake oder reine Rekonstruktion. Vielmehr geht es um eine spezifischen Form der Erinnerung, die in der Praxis des Choreografierens selbst liegt. ansehen

Dance is Not Enough

2013, 4 Tänzer, 95 Min., 12 x 12 Meter

Es gibt keinen exakten Augenblick des Desasters. Die Welt fällt einfach Stück für Stück auseinander. Warum nicht deshalb eine konkrete Gelegenheit schaffen um zu tanzen. Eine Katastrophe, ein Wunder, ein Knall: DANCE IS NOT ENOUGH. Wenn ich nicht tanzen kann, möchte ich nicht Teil eurer Revolution sein. ansehen

RechtsRadikal

2013, 4 Tänzerinnen, 70 Min., 14 x 12 Meter

"RechtsRadikal" erforscht warum immer mehr Frauen in rechtsradikalen Bewegungen aktiv sind. Lange wurden sie nur als Anhängsel der Männer betrachtet. Beate Zschäpe, der weibliche Teil des Zwickauer Terrortrios wurde zunächst nur als Gefährtin der Männer wahrgenommen, als das Heimchen am Herd. Doch dies spiegelt mittlerweile keineswegs die Realität. Jeder fünfte Neonazi ist heute weiblich und jede zehnte rechtsradikale Straftat geht auf das Konto einer Frau. ansehen

Dance!Copy!Right?

2012, 4 TänzerInnen, 70 Min., 9 x 11 Meter

Das Stück "Dance! Copy! Right?" basiert auf einem konkreten Urheberrechtstreit am Landgericht Nürnberg/Fürth zu dem Christoph Winkler als Sachverständiger geladen war. Ausgehend von dieser Gerichtsverhandlung werden grundsätzliche Probleme und Fragen des Urheberrechts und des geistigen Eigentums behandelt: ansehen

Maldoror

Amped, 2011, Solo

Mit MALDOROR - AMPED legt Christoph Winkler die dritte Arbeit in seiner Reihe BÖSE KÖRPER vor, die sich mit der Darstellung "böser" Charaktere im zeitgenössischen Tanz auseinandersetzt. ansehen

Baader

Choreographie einer Radikalisierung, 2011, Solo, 60 Min., 10 x 10 Meter

„Baader – Choreografie einer Radikalisierung“ ist das zweite Stück einer unter dem Titel BÖSE KÖRPER begonnenen Auseinandersetzung des Choreografen Christoph Winkler mit der Repräsentation „böser“ Charaktere aus tänzerischer Perspektive. Nach der Untersuchung einzelner Elemente und Strategien solcher Repräsentationen des Bösen in der ersten Arbeit der BÖSE KÖRPER-Reihe geht es nun in einer Art Fortschreibung um eine konkrete Person der Zeitgeschichte: den deutschen Terroristen Andreas Baader. ansehen

Böse Körper

2011, 5 TänzerInnen

BÖSE KÖRPER soll nicht nur an die frühere Stränge von Winklers Arbeit anknüpfen, sondern auch die Erweiterung der Möglichkeiten im Tanz erforschen. Dazu nähert er sich von einer tänzerischen Ausgangsposition dem Problem der Darstellung "böser" Charaktere. In Theater und Film findet die Ver-Körperung von Personen und Figuren durch andere Personen als Prinzip statt - die Domäne des Schauspielens. Viele Schauspieler lieben diese Rollen, da sie die anspruchsvollsten und interessantesten seien. ansehen

Taking Steps

2010

Seit einigen Jahren geht in den Industrienationen der westlichen Hemisphäre der Übergang von der Arbeits - zu einer wissensbasierten Gesellschaft vor sich. Eine hochwertig qualifizierte Ausbildung gilt als Garant nicht nur für ökonomisches Wachstum sondern auch für gesellschaftliche Stabilität und universelle Teilhabe. ansehen

True Style

in Zusammenarbeit mit ed physical theatre im Rahmen von Intradance, 2010

"True Style" entstand in St. Peterburg im Rahmen des Russisch-Europäischem Austauschprogramm "Intradance” in Zusammenarbeit mit der Gruppe ed physical theatre. Für Intradance wurden 7 EU Choreographen und 7 russische Tanzgruppen ausgewählt um in 7 russischen Städten Koproduktionen zu erarbeiten. Vom 20.- 23. Mai 2010 fand in Moskau das Intradance Festival statt an dem alle 7 Ko-Produktionen gezeigt wurden. ansehen

Ride On Time

A Second Hand Phrase, 2010, Solo

Für dieses Stück werden keine Bewegungen neu erfunden. Alle benutzten Bewegungen sind bereits gebraucht, abgelegt oder aus der Mode gekommen. Dennoch steckt ihnen nach wie vor alles, was sie zu ihrer Zeit attraktiv machte. Für dieses Stück geht es also nur darum, dieses Material zu ordnen, einen neuen Kontext zu schaffen, um einerseits choreografische Entscheidungen sichtbar zu machen und andererseits ein Nachdenken über die Bedeutung des Materials im Tanz zu ermöglichen. ansehen

Toronto Files

2009

Toronto Files entstand auf Einladung von Christopher House, künstlerischer Leiter des Toronto Dance Theaters für sein Ensemble Ausgangspunkt war die Frage nach den Mechanismen einer solchen Auftragschoreographie. Was kann zwischen TänzerInnen und Choreograph überhaupt ausgetauscht werden. Auf was bezieht sich die Arbeit und wie kann eine Annäherung unter diesen Umständen überhaupt aussehen ansehen

Biopics

2009, 2 Soli, 90 Min.

Die beiden unter dem Namen "Biopics" zusammengefassten Stücke basieren vollständig auf biografischem Material der Tänzer. Das Bewegungsmaterial und die Geschichten wurden ausgewählt, um etwas über die gelebte Realität von Tänzern zu erzählen und den exemplarischen Charakter dieser Geschichten zu betonen, denn dieser offenbart etwas über den Zeitgenössischen Tanz und seine Praxis. ansehen

A Taste of Ra

2009, 6 Performer

In some far off place Many light years in space I'll build a world of abstract dreams And wait for you (Sun Ra) ansehen

Eine Geschichte

2009

Wird eine Information verweigert, liegt nahe, dass sie entweder nicht bekannt ist oder ein guter Grund besteht, sie nicht mitzuteilen. Genauso verhält es sich mit unserer Realität: Entweder sie spielt keine Rolle oder wir akzeptieren, dass wir zum gegebenen Zeitpunkt nicht alles wissen können. Wir operieren dann mit einer vorläufigen Version der Realität, mit der Wahrscheinlichkeit. ansehen

Saal A

2008, Trio, 60 Min.

Im Theater Tanz zu sehen, bedeutet in der Regel ein "fertiges Produkt" vorgeführt zu bekommen. Die Auswahl und die Entscheidungen, die getroffen wurden um Bewegungen auszuwählen und zu ordnen bleiben im Verborgenen. ansehen

Posed

2008, 4 Performer, 90 Min.

In "Posed" untersucht Christoph Winkler gemeinsam mit vier Performern aus dem zeitgenössischen Tanz, Schauspiel, der Performance-Art und Hiphop-Szene spielerisch die Bedingungen und Produktionsweisen von Kunst. Gleich den Regeln eines Strategiespiels beginnt der künstlerische Prozess immer mit Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte Form, eine Ästhetik, einen Inhalt oder ein Medium. ansehen

Tales of the Funky

2007, 7 Performer, 110 Min.

Von den ersten Parties in der Bronx 1974 bis zu der milliardenschweren, globalisierten Kultur, die heute unseren Lifestyle dominiert - die HipHop-Bewegung hat eine gewaltige Entwicklung vollzogen. Tales of the Funky - B-Boys & Breakgirls untersucht die Vermarktungsstrategien der Szene und ihre Auswirkungen. ansehen

BERLIN GOGOS

laufendes Projekt (DVD, performances,etc.), seit 2006

BERLIN GOGOS wagt einen Schritt nach vorn und der Ökonomie entgegen, denn wir bieten Tanz nicht mehr als Kunst an sondern wir verkaufen Tanz in seiner einfachsten und reinsten Form, dem animativen Tanzen, besser bekannt als GoGo Tanz. ansehen

we are time

2006, Solo, 50 Min.

Ein puristisches Solo: eine Tänzerin, ein Sound und eine Vielzahl von Bewegungen an der Grenze zur Aufnahmefähigkeit. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten entstand das 50-minütige Tanzsolo: eine Reise in einen Körper, ein tänzerischer Trip mit großer Sogwirkung. Die ZuschauerInnen erleben hautnah, wie Zufit Simon zur Musik von Tony Conrads "Four Violins”, einem Klassiker der amerikanischen Minimal Music, ihren Körper in extremsten Bewegungen erkundet. ansehen

who by fire

- über mimese, ziegen und andere sündenböcke-, 2006, 8 TänzerInnen, 90 Min.

Die Austauschbarkeit von Mensch und Tier ist die wichtigste und spektakulärste Modalität des Monströsen in der Mythologie. Die Ziege als das am weitesten verbreitete Haustier, spielte dabei in allen Zeiten eine besondere Rolle, unter anderen in zahlreichen ägyptischen Kulten. In dem Bemühen sich von solchen Praktiken zu unterscheiden wurde die Ziege mit dem Aufziehen des Christentums weitgehend dämonisiert und beschuldigte Hexen und Zauberer regelmäßig auf schwellende Hörner und Bocksfüße hin untersucht. ansehen

Charly Bagdad

2006, Solo, 20 Min.

Eine beliebte Form irakischer Popmusik nennt sich "Charly Bagdad". Dabei handelt es sich um Lieder bei denen ein Sänger oft ziemlich frei über verschiedene Songs improvisiert. Was er sagt ist nicht ganz so wichtig eher dass das Gefühl stimmt und diese Lieder sind dann auch voller Leben und blumiger Bilder. Für dieses Stück haben wir drei solche Lieder ausgewählt. Sie bilden den Ausgangspunkt für eine kleine Reise durch den Irak wie er einmal war und vielleicht für lange Zeit nicht mehr sein wird. ansehen

Routines

2006, Solo, 20 Min.

Die Arbeit entstand im Rahmen eines Coaching Projektes für junge Tänzer und beschäftigt sich mit den Verheissungen des Popstarseins. ansehen

Das Letzte Duett

2006, Duett, 60 Min.

DAS LETZTE DUETT ist ein Rückblick ohne Wehmut, eine respektvolle Annäherung an seine Protagonisten und eine spielerische Übung über den Umgang miteinander. ansehen

Lazarus Sign

2005, 8 TänzerInnen, 80 Min., 14 x 10 Meter

Das Stück Lazarus Sign ist ein Abend über den Blues, einen Blues den man singt, den man hat oder den man tanzt. ansehen

Triple Bill

Eine Weisses Blatt - The Long Song - Sexualität und Wahrheit, 2004, Drei Stücke, 60 Min., 15 x 10 Meter

Was haben ein ehemaliger bayerischer Meister im Stenographieren, eine stadtbekannte Ballerina, amerikanische Folkmusik und die Einsatzpläne der Feuerwehr für den Ernstfall miteinander zu tun? ansehen

Homo Sacer

2004, 60 Min., 14 x 12 Meter

Der Homo Sacer, eine obskure Figur des archaischen römischen Rechts, wird in der gleichnamigen Schrift des italienischen Philosophen Giorgio Agamben über „Die souveräne Macht und das nackte Leben“ zur Chiffre - mit der sich die Paradoxien von Biopolitik exemplarisch diskutieren lassen. Er findet die Homine Sacri vor allem wieder in den Flüchtlingslagern vergangener und heutiger Zeiten. Mit der Figur des Homo Sacer hat Agamben ein apokalyptisches Bild in den Diskurs eingebracht, das längst begonnen hat ein Eigenleben zu entwickeln. Christoph Winkler greift dieses Bild mit seinen vielen Möglichkeiten auf und führt diesen Diskurs in der Kombination von dokumentarischem Material und Bewegungen auf den Tanz zurück. ansehen

Hinter den Linien

2003, 6 TänzerInnen, 60 Min., 12 x 10 Meter

Hinter den Linien ist ein Stück über Krieg und Kultur als eine der unheimlichsten Beziehungen in der Geschichte menschlicher Existenz. Kulturelle Praktik und kriegerisches Handeln durchdringen sich gegenseitig und das oft mit einer Durchlässigkeit, die verblüfft und deren Spuren man über lange Zeiträume verfolgen kann. Der Tanz bzw. die Tanzkunst bildet da keine Ausnahme. Der Chiasmus Krieg und Kultur kann ohne weiteres umgeschrieben werden in Militär und Tanz ohne an Deutlichkeit zu verlieren, im Gegenteil gerade dieses Paar geht mitunter eine Liaison ein, die gespenstisch ist. ansehen

Jerusalem

2002, 6 TänzerInnen, 15 Min., 12 x 10 Meter

Ein Statement zum Israel-Palästina-Konflikt, der aus einer sehr persönlichen Position heraus betrachtet und beschrieben wird. ansehen

Lebenslang

2002, Duett, 60 Min., 12 x 10 Meter

Zwei extrem erfolgreiche Ballerinen, die auf dem Gipfel ihrer Karriere nun gemeinsam auf der Bühne einen Rückblick auf ihr reiches Tänzerleben wagen. Der Choreograph Christoph Winkler befragte Margaret Illmann und Bettina Thiel über ihr Leben als Tänzerinnen. Wie erinnert sich ein Tänzer, was bedeutet getanztes Leben? Was passiert mit ihnen selbst, wie erleben sie ihr Altern im Tanz, wo wird es sie hinführen? ansehen

Fatal Attractions

2002, 60 Min., 14 x 12 Meter

Tanzstück nach Motiven aus "Titus Andronicus" von W. Shakespeare ansehen

Apparat

(für Sam), 2002, 30 Min., 10 x 10 Meter

Eine Paraphrase über den Text „Quadrat“ von Samuel Beckett ansehen

Berst

2001, 6 TänzerInnen, 70 Min., 12 x 12 Meter

„Berst“ handelt von einem Paradox: Tänzerinnen agieren auf der Bühne immer als denkende und fühlende Persönlichkeiten. Ihr Handeln ist immer ein Handeln an sich selbst, da sie selbst Träger ihrer Kunst sind. Trotzdem tritt während des Tanzes das Subjekt der Tänzerin immer hinter der Tanzenden zurück, denn die tanzenden Körper sind anonym, sie sind niemals eine Person, sie sind wie Mallarme schreibt „immer nur Emblem, nie jemand...“. ansehen

The Wandering Problem

2000, Duet, 50 Min., 10 x 10 Meter

Grundlage des Stückes bildet das als „Wandering Problem“ bezeichnete Phänomen der Psychiatrie. Es beschreibt den unablässigen Drang einer Gruppe von Demenzpatienten sich fortzubewegen. Sie gleiten und wandeln scheinbar end- und zeitlos durch den Raum. ansehen

F.A.Q.

Frequently Asked Questions, 2000, Solo, 25 Min., 9 x 9 Meter

Ein Grossteil der Arbeit war archäologischer Natur, Grabungen am Körper nach Bewegungen die noch nicht ursurpiert sind von der Allüre des klassischen Tanzes. Denn in keiner anderen Tanzart schreibt sich die Technik so in den Körper ein, manifestiert sich so unauslöschbar in der Physis der Tänzer. ansehen