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Foto aus der Produktion A Hey A Ma Ma Ma
©David Baltzer

2019, Duo, 60 Min.

A Hey A Ma Ma Ma! hinterfragt die Begriffe des »traditionellen« und »zeitgenössischen« Tanzes, sowohl in Uganda als auch in Afrika als Kontinent, und zeigt, wie die postkoloniale Situation die Kultur in westlichen und afrikanischen Ländern beeinflusst.

Bilder

Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'
Foto aus der Produktion 'A Hey A Ma Ma Ma'

Über das Stück

Anhand eines der bekanntesten Musikvideos der 90er Jahre, hinterfragt das Stück kritisch die Darstellung des afrikanischen Kontinents und seiner Menschen in der westlichen Welt. Es bezieht sich auf die Geschichte des Songs „Life in a northern town“ von Dream Academy und dem daraus entstandenen Remix von Dario G. Dieser Remix wurde zu einem der erfolgreichsten Euro Dance Tracks aller Zeiten, während in dem dazugehörigen Video Afrikaner*innen stereotyp und klischeehaft dargestellt wurden.

Die beiden Tänzer Robert Ssempijja und Michael Kaddu versuchen auf der Bühne die im Video gezeigten Bilder im Tanz weiterzuführen. Der stereotypen Darstellung der Menschen im Video setzen sie eine andere Bewegungssprache und Ästhetik entgegen, die frei von Exotismen ist. So kreieren sie eine Art Fan Fiction des Originalvideos.

Video

Christoph Winkler - A Hey A Ma Ma Ma - Video from Christoph Winkler on Vimeo.

Credits

Konzept: Christoph Winkler | Von und mit: Robert Ssempijja , Michael Kaddu|

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, spartenoffene Förderung. 

Termine