Dance is Not Enough

Dance is Not Enough

2013, 4 Tänzer, 95 Min., 12 x 12 Meter

Über das Stück

In “Dance Is Not Enough” beschäftigt Christoph Winkler zusammen mit vier Tänzern sich mit dem Aufeinandertreffen von Staat und Bürger in den Krisen des Kapitalismus. Dabei treffen Inszenierungen der Macht auf Inszenierungen des Protestes und generieren Ästhetiken des Konfliktes. Das beginnt beim Strassentheater und schreibt sich fort in den politischen Impetus zeitgenössischer Kunst oder arts activism. Die dabei entstehenden Szenen legen beredtes Zeugnis ab von den Befindlichkeiten einer Generation, die Kapitalismus nur als Dauerkrise kennt. Doch wie in jeder ideologischen Inszenierung bleiben Leerstellen, die auf etwas deuten dass den Akteuren oft entgeht. Polizeikessel gegen Sitzdemo bedeutet nicht gleich Stärke gegen Schwäche. Die “Pantomimen” des Protestes sind schillernd und oszillieren in ihrer Bedeutung. Es bleibt die Frage wie sich dann Protest überhaupt ausdrücken lässt und unter welchen Bedingungen.

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credits

Konzept: Christoph Winkler | Von und mit: Ahmed Soura, Chris Daftsios, Luke Garwood, Luis Rodriguez | Creative Consulting: Mirko Winkel | Technik: André Schulz | Kostüme: Lisa Kentner | Mitarbeit Bühnenbild: För Künkel | Presse & ÖA: Kerstin Böttcher | Gesangscoaching: Bernadette La Hengst | Produktionsdramaturgie: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro | Kamera Walter Bickmann Tanzforum Berlin

Eine Produktion von Christoph Winkler und ehrliche arbeit – freies Kulturbüro in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten und der dreijährigen Konzeptionsförderung des Fonds Darstellende Künste e.V. aus Mitteln des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung von Phase7.

Termine

Pressauszüge

Den Weg aus der Krise weist auch "Dance Is Not Enough" nicht, klärt indes auf und bietet prononcierte, bisweilen chaplineske Unterhaltung im bitterheitersten Winkler aller Zeiten. - Volkmar Draeger, neues deutschland

...ein ebenso lustiger wie intelligenter Abend. - Sandra Luzina, Tagesspiegel

Launig, witzig und ein bisschen provokativ. Es wird viel gelacht, am Ende gibt es stürmischen Applaus. - Fabian Wallmeier, rbb online

Ein rhythmischer Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. [ein] Überangebot an sinnlich intensiven Eindrücken. - tanznetz, Christine Matschke

Ein gewitzt intelligenter Kommentar zur Protestkultur - taz, Annett Jaensch

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