Choreograf über Theorie und Praxis_ „Investment ins Humankapital“

Choreograf über Theorie und Praxis_ „Investment ins Humankapital“

Author: Astrid Kaminski | TAZ

Die Berliner Sophiensæle sind pandemisch entkernt. Kahl. Der Choreograf Christoph Winkler probt dort für seine Videopremiere „It’s all forgotten now – Performative Mixtape for Mark Fisher“. Wir treffen uns dort zu einem Gespräch über Theorie und Praxis, Leben und Arbeit, Fürsorge und Erschöpfung, Einzeiler und Krebszellen. taz: Pardon, ich bin ein paar Minuten zu spät, […]

details text in German only | November 2020

Im Krebsgang

Author: Arnd Wesemann | Tanz

Wir treffen uns am Berliner Ostkreuz. Ganz in der Nähe lebt Christoph Winkler, mit Pflegetochter und seiner Freundin, der Tänzerin Zufit Simon, und ihren gemeinsamen Söhnen Noam und Ilay. Sie wohnen in einem der zahllosen Neubauten mit Blick aufs Wasser an der Rummelsburger Bucht, dem ehemaligen Zollhafen der DDR: auf einer abgerissenen Flaschenfabrik vor einem […]

details text in German only | November 2020

Antanzen gegen den Krebs

Author: Elena Philipp

Hoch über der Stadt und mit Blick aufs Wasser betreibt Christoph WinIder seinen Tanz-„Hub”, einen Knotenpunkt der zeitgenössischen Szene Berlins. Pragmatisch gesinnt, nennt der Choreograph den großzügigen Proben-und Lagerraum ist Obergeschoss eines Lichtenberger Elektrounternehmens sein Studio. Ja, hier entstehen neue Tanzstücke und es werden ältere Arbeiten vor ihrer Wiederaufnahme noch einmal ge-probt, so wie derzeit „On HeLa” über Zellforschung und Winklers Krebserkrankung. Dennoch ist die Bezeichnung Studio zu kurz gegriffen. Kontinuierlich wächst hier ein Werk, das Tanz mit den Fragen der Zeit zusammenführt.

details text in German only - Berliner Zeitung, Nr. 217 - Seite 15 - Feuilleton | September 2020

Aus der Reihe getanzt

Author: Beatrix Fricke

Julia, 14, leidet an einer Psychose, die Stück für Stück das Familienleben zerstörte. Der Pflegevater erzählt die Geschichte – auf der Bühne und im realen Leben.
Wenige Stunden war sie alt, als er sie zum ersten Mal sah. Julia* hieß sie und war das Baby seiner Ex-Freundin Susann*. Zweieinhalb Jahre war er mit Julias Mutter zusammen gewesen, bevor er sich von ihr getrennt hatte, weil er ihre Aggressivität nicht mehr ertrug. Und ihren Alkoholkonsum. Das Baby, das er nun im Arm hielt, sollte trotzdem sein Kind werden. Seine Pflegetochter Julia.

details text in German only | October 2015