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Foto aus der Produktion Can Asians Dance?
©DieterHartwig

Or 7 Differences Between Classical Chinese Dance and Ballett

2016, Solo

Eine Gegenüberstellung von zwei Tanzkulturen – dem traditionell chinesischen und dem zeitgenössischen - um in der Herausstellung formaler Unterschiede das Gemeinsame zu suchen.

Bilder

Foto aus der Produktion 'Can Asians Dance?'
Foto aus der Produktion 'Can Asians Dance?'

Über das Stück

Dieses Stück bezieht sich im Titel auf eine Essaysammlung von Kishore Mahbubani, einem wichtigen Theoretiker der postkolonialen Bewegung. Darin beschäftigt er sich mit dem Wiedererstarken Asiens auf politischer und ökonomischer Ebene und was dies für den Westen bedeuten kann - sowohl

 

als Chance als auch als Herausforderung. Der chinesische Tänzer Naishi Wang nimmt sich den Hintergrund der Frage an warum viele asiatische Staaten im Laufe der Geschichte hinter der Entwicklung in Europa zurückgeblieben sind und bezieht ihn auf seine eigene Entwicklung als Tänzer. Ausgebildet in Kung-Fu und chinesischer Folklore begann er seinen Stil in Richtung zeitgenössischer

 

Tanz zu erweitern. Mittlerweile bewegt er sich frei in beiden Genres und arbeitet für viele internationale Tanzkompagnien. Seiner Beobachtung nach wird er entweder deswegen gebucht, weil er traditionell tanzen kann - quasi als Exot - oder als Tänzer der Stile fusioniert. Beides gleichzeitig ist niemals vorgesehen.

 

In „Can Asians Dance“ versucht er deshalb noch einmal beide Tanzkulturen – das traditionell chinesische und das zeitgenössische - gegenüber zu stellen um in der Herausstellung formaler Unterschiede das Gemeinsame zu suchen.

Trailer

Christoph Winkler - Five Studies on Post-Colonialism / Study 1: Can Asians Dance? mit Naishi Wang (Trailer) from Christoph Winkler on Vimeo.

Credits

Konzept, Choreografie: Christoph Winkler | Tanz, Choreografie: Naishi Wang | Ausstattung: Lena Mody, Valentina Primavera  | Technische Leitung: Martin Pilz | Produktionsdramaturgie: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro.

Ein Projekt von Christoph Winkler und ehrliche arbeit - freies Kulturbüro in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und monsun.theater Hamburg. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten sowie durch das Nationale Performance Netz (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Medienpartner: taz.die tageszeitung.