Biopics

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2009, 2 Soli, 90 Min.

Über das Stück

Travis Steele Sisk erhielt seine Ausbildung in Richmond/Virginia (USA) und kam nach Berlin, weil er wie viele amerikanische Tänzer hier den neuen “hot spot for the arts” vermutete. Nach seiner Ankunft in der Stadt musste er allerdings feststellen, dass es leichter ist, ein bezahlbares Zimmer in Neukölln zu bekommen als einen einigermaßen bezahlten Job als Tänzer. Der von Politikern gern zitierte Mythos von der Anziehungskraft Berlins auf junge Künstler erfährt so seinen Abgleich mit der Wirklichkeit: Viele internationale Tänzer schaffen es kaum auf die Berliner Bühnen.

Dennis Dietrich studierte Tanz an der Palucca Schule Dresden und versucht sich seitdem als freischaffender Tänzer über Wasser zu halten. Er arbeitet für das Fernsehballett, tanzt in Shopping Malls, Operninszenierungen oder am Jugendtheater. Die ökonomische Realität durchdringt seine tänzerische Arbeit fast vollständig.

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credits

Idee und Konzept: Christoph Winkler | Von und Mit: Travis Steele Sisk und Dennis Dietrich | Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro | Kamera: Walter Bickmann Tanzforum Berlin

Ein Stück von Christoph Winkler, gefördert aus Mitteln der Kulturverwaltung des Landes Berlin, mit freundlicher Unterstützung von Eliashof und DOCK 11 Berlin.

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