Produktionen

We are going to Mars | and we’ll unite the galaxies |

"Our spacecraft, Cyclops I, will soar into deep abysmal space beyond the epicycles of the seventh heaven" The Zambian Space Program Manifesto
Das Projekt geht von der Geschichte des ersten afrikanischen Raumfahrtprogramms in Zambia aus und untersucht wie sich die Rezeption dieser Story in den letzten fünfzig Jahren verändert hat. Darüber hinaus schlägt es die Brücke zum Wirken des afroamerikanischen Musikers Sun Ra, welcher sein Credo „Space is the place“ zur selben Zeit entwickelte. Der erste Teil des Projektes wurde in Zusammenarbeit mit der ugandischen freien Tanszene.

A Beginners Guide To Worldbuilding

You, Need, Go, Search, Find, Take, Return, CHANGE: Das Solo blickt mit den Mitteln des Tanz auf Methoden des World – und Character-Building, welche die Planbarkeit von Fantasie behaupten. Was, wenn sie in einer Performance auf das Unvorhersehbare und die Verwundbarkeit des Augenblicks treffen?

We are going to Mars | Suite |

Das Projekt geht von der Geschichte des ersten afrikanischen Raumfahrtprogramms in Zambia aus und untersucht wie sich die Rezeption dieser Story in den letzten fünfzig Jahren verändert hat. Darüber hinaus schlägt es die Brücke zum Wirken des afroamerikanischen Musikers Sun Ra, welcher sein Credo „Space is the place“ zur selben Zeit entwickelte. Der zweite Teil des Projektes entstand in Kollaboration mit Symara Johnson und Tänzer*innen aus N.Y.

berlinballett | t-shirts

T-Shirt
„berlinballett“ ist eine Kollaboration von Mirko Winkel und Christoph Winkler und benutzt vornehmlich Phänomene des Internets wie Mashups, Adbusting und Copywrongs um daraus eigene Arbeiten zu kreieren.

ENVIRONMENTAL DANCES

Das Projekt „Environmental Dances“ beschäftigt sich mit der Frage ob das spezifische Körperwissen von Tanzkulturen dazu benutzt werden kann einen weniger zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur und der Ökosysteme zu erreichen.

It’s all forgotten now

A performative Mixtape for Mark Fisher
Mit diesem Projekt versucht die Company nun ein performatives Mixtape zu kreieren, welches sich mit einigen Aspekten und Konzepten Mark Fishers auseinandersetzt.

Her Noise

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Oper Dortmund und WUK performing arts
Als Nachfolgeprojekt des 2018/19 entstandenen The Voice That You Are geht es in der installativen Performance Her Noise der Company Christoph Winkler nun um die Frauenstimme, die sich mit verschiedenen Aspekten weiblicher Stimmen auseinandersetzt und ein choreografisches Konzert kreiert.

African Minimal

Senedon und Balafon Phase
Das Projekt ist Teil einer Auseinandersetzung mit dem Konzept der Minimal Art im Kontext afrikanischer Kulturen. Die Musik von "Senedon" basiert auf Improvisationen über verschiedene Themen und Spieltechniken von Steve Reich. Senedon ist ein Ausdruck aus dem Sprachraum Bambara - Malinke und bedeutet "Tanz der Arbeiter". "Balafon Phase" ist die erste Aufnahme von Steve Reichs wegweisender Komposition "Piano Phase" für zwei Balafone.

On Hela

The Color of Cells
Das ist die Geschichte von Henrietta Lacks, einer afroamerikanischen Frau aus deren Krebszellen die erste „unsterbliche“ Zelllinie der modernen Medizin entwickelt wurde. Es ist auch eine Geschichte über Ethik und Privilegien.

A Hey A Ma Ma Ma

A Hey A Ma Ma Ma! hinterfragt die Begriffe des »traditionellen« und »zeitgenössischen« Tanzes, sowohl in Uganda als auch in Afrika als Kontinent, und zeigt, wie die postkoloniale Situation die Kultur in westlichen und afrikanischen Ländern beeinflusst.

The Voice That You Are

Installative Performance
Große Stimmen, große Emotionen und oft ein tragisches Ende – damit wird Oper gerne in Verbindung gebracht. Doch sie kann so viel mehr sein! Die Performance The Voice That You Are ist eine Auseinandersetzung mit der Stimme: die dramatische Stimme des Musiktheaters steht in Beziehung zur Vielfalt Dortmunds und den Stimmen seiner Bürger*innen.

Fan Fic Festival

Performancefestival
Wir laden herzlich zu unserem zweiten kuratorischen Projekt "Fan Fic Festival" im Ballhaus Ost ein. Fan Fic Festival ist ein viertägiges Performancefestival, das sich mit dem Phänomen Fanfiction beschäftigt.

Speak Boldly: The Julius Eastman Dance Project

in Zusammenarbeit mit dem Zafraan Ensamble
Unter besonderer Berücksichtigung der Werkgeschichte von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz übersetzt Christoph Winkler drei Stücke Eastmans – "Gay Guerilla", "The Holy Presence of Joan d’Arc" und "Femenine" – mit internationalen Gästen in eine Choreografie, die sich auf die rhythmischen Aspekte und die Programmatik von Eastmans Musik konzentriert. Welche Inspirationen hätte der Tanz aus Eastmans Werk ziehen können, wenn er Teil des musikalischen Kanons geworden wäre?

Shut up and dance

ab 9 Jahren / ab 4. Klasse
Christoph Winklers zweite Arbeit für ein junges Publikum greift Themen auf, die ihm auch in seiner choreografischen Arbeit für Erwachsene wichtig sind: das Verhältnis von Sprache und Tanz, wie aus Alltagsbewegungen Tanz wird und die Rolle der Diversität in unserer Gesellschaft.

Die Bretter, die die Welt bedeuten/Embawo Ezitegeza Ens

Eine Zusammenarbeit von Christoph Winkler & Robert Ssempijja
Das Projekt nimmt die von Friedrich Schiller in seinem Gedicht "An die Freunde" formulierte Sentenz von den Brettern die die Welt bedeuten zum Anlass, dass Verhältnis von afrikanischem Tanz und westlichen, zeitgenössischem Tanz zu hinterfragen.

Ernest Berk: The Complete Expressionist

Ein Tanzfonds Erbe Projekt
“Ernest Berk: The Complete Expressionist – Ein Tanzfonds Erbe Project” erinnert an das Leben und Werk des Choreografen, Tanztherapeuten, Lehrer und Pionier der elektronischen Musik Ernest Berk in einer länge überfälligen Rekonstruktion einiger seiner tänzerischen Arbeiten und einer Auswahl seiner musikalischen Werke.

Routinen – Brave Kinder tanzen nicht

Routinen des Einübens prägen den Alltag von Kindern: „Sitz gerade, nimm die Hände aus den Taschen, sprich lauter, mach nicht so einen Krach, zappel‘ nicht, iss langsam“.

Black Cyborg

or If I Had a Heart for Whom Would It Beat
„But they fed me so many new memories...“ (New Titans #128) Anhand der Comicfigur Victor Stone aka Cyborg – einer der wenigen schwarzen Superhelden im DC Comics Superheldenuniversum werden rassistische Bilder und Stereotypen hinterfragt mit denen sich afroamerikanischen Menschen konfrontiert sehen. Dabei werden die der Figur eingeschriebenen Narrative sichtbar gemacht und in eine neue, physische Symbolik überführt.

Le Roi David

Warum vergleichen wir uns mit anderen? Und wie wirkt sich Konkurrenz auf unser Zusammenleben aus? Auf der Suche nach Ursachen für Rivalität, Eifersucht und Gewalt finden sich Hinweise in der biblischen Geschichte von König David, 1921 vertont durch den Schweizer Komponisten Arthur Honegger.

Crossing Half of China to Sleep with You

ein Solo von Christoph Winkler und Naishi Wang über Lyrik, Übersetzung und Tanz.

Sheroes

Studies on Post-Colonialism

Die Serie von Kurzchoreografien durchleuchtet weiße Vorherrschaft in einem Genre, das für seine Internationalität gerühmt wird. Doch auch im zeitgenössischen Tanz sind post-koloniale Strukturen vielschichtig und oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Warum ist von African Contemporary, aber nicht von European Contemporary Dance die Rede? Stillschweigend wird die westliche Auffassung zur Norm erklärt und zeigt: Auch der zeitgenössische Tanz wird von Dominanz und Privilegien gezeichnet, die einen weißen Erfahrungshintergrund ins Zentrum rücken.

The Lion and the Dragon

Ein Stück über das Verhältnis Chinas zu Afrika.

Dancing Like a White Guy

The Goldberg Variations
Ein Stück über kulturelle Appropriation.

Can Asians Dance?

Or 7 Differences Between Classical Chinese Dance and Ballett
Eine Gegenüberstellung von zwei Tanzkulturen – dem traditionell chinesischen und dem zeitgenössischen - um in der Herausstellung formaler Unterschiede das Gemeinsame zu suchen.

Seeing Alvin Ailey

Ein Streitgespräch mit den Mitteln des Tanzes.

Persisches Haar

Eine Suche nach Identität und eine Reflexion über kulturellen Unterschiede und divergierende Frauenbilder in Deutschland und dem Iran.

The Witch Dance Project

Ein Tanzfonds Erbe Projekt
Dort, wo das Wissen um die Dinge aufhört, wo nur das Erlebnis Gesetz ist, dort beginnt der Tanz. – Mary Wigman

Urban Soul Café

Kann man eine Haka-Version der „Goldberg Variationen“ tanzen? Und was passiert wenn die Vorliebe für Taylor Swift auf Yvonne Rainers „No-Manifest“ trifft? Antworten darauf gibt es im Urban Soul Café.

Lost my choreographer on the way to the dressing room

Das Verhältnis zwischen Choreograph und Tänzer hat sich in den letzten Jahren merklich geändert. Formen des mitbestimmenden Arbeitens und eine allgemeine Emanzipation der Tänzer sind Teile im täglichen Leben des Zeitgenössischen Tanzes geworden.

Golden Stars on Blue

Zwölf goldene Sterne auf azurblauem Grund schmücken die europäische Fahne und knapp eine Minute dauert die offizielle Hymne der EU. Ausgehend von diesen beiden Symbolen untersucht "Golden Stars on Blue" nun die Idee von Gemeinschaft. Wie kann man Gemeinschaft denken als Kommunikationsraum unter Gleichen?

La Fille

Portrait eines Kindes
"La Fille - Portrait eines Kindes" ist ein sehr persönliches Solo über eine schwierige Vater-Tochter Beziehung.

BerlinBallett | “Steps” und “Dirty Dancing”

"Steps" und "Dirty Dancing" Pictograms
„berlinballett“ ist eine Kollaboration von Mirko Winkel und Christoph Winkler und benutzt vornehmlich Phänomene des Internets wie Mashups, Adbusting und Copywrongs um daraus eigene Arbeiten zu kreieren.

BERLINBALLETT | YOUR DANCE

Videointerviews
In TV - Shows wie "You think you can dance" wird über Tanz entweder in Superlativen oder sehr negativ gesprochen.

BERLINBALLETT | MASHUPS

Mashups - Video
„berlinballett“ ist eine Kollaboration von Mirko Winkel und Christoph Winkler und benutzt vornehmlich Phänomene des Internets wie Mashups, Adbusting und Copywrongs um daraus eigene Arbeiten zu kreieren.

Hauptrolle

Sie gehört zu den Heiligtümern der deutschen Bühnenkultur, sie ist der Traum aller Darsteller, ihre Besetzung vornehmste Aufgabe von Dramaturgie und Regie: die Hauptrolle! Was aber, wenn Hautfarbe und Herkunft nicht zur großen Aufgabe zu passen scheinen? Siegfried, Faust oder Woyzeck? Ein Tanzsolo von Christoph Winkler für Ahmed Soura über die Sichtbarkeit „farbiger“ Darsteller im deutschen Theater.

Abendliche Tänze

Ein TANZFONDS ERBE Projekt
Erinnerung als aktiver Versuch, die Welt neu zu sehen: „Abendliche Tänze“ ist sowohl der Name einer Choreografie der legendären Ausdruckstänzerin Mary Wigman von 1924, als auch der Titel eines Ballettstückes von Tom Schilling aus dem Jahr 1979. Während Wigmans Arbeit im Kontext der Weimarer Republik entstand, war Schilling Teil des politischen Systems der DDR und begründete das Tanztheater an der Komischen Oper Berlin. In Christoph Winklers aktueller Version der „Abendlichen Tänze“ geht es weder um die Erschaffung eines dritten, titelgleichen Tanzes, noch um ein Remake oder reine Rekonstruktion. Vielmehr geht es um eine spezifischen Form der Erinnerung, die in der Praxis des Choreografierens selbst liegt.

Dance is Not Enough

Es gibt keinen exakten Augenblick des Desasters. Die Welt fällt einfach Stück für Stück auseinander. Warum nicht deshalb eine konkrete Gelegenheit schaffen um zu tanzen. Eine Katastrophe, ein Wunder, ein Knall: DANCE IS NOT ENOUGH. Wenn ich nicht tanzen kann, möchte ich nicht Teil eurer Revolution sein.

RechtsRadikal

"RechtsRadikal" erforscht warum immer mehr Frauen in rechtsradikalen Bewegungen aktiv sind. Lange wurden sie nur als Anhängsel der Männer betrachtet. Beate Zschäpe, der weibliche Teil des Zwickauer Terrortrios wurde zunächst nur als Gefährtin der Männer wahrgenommen, als das Heimchen am Herd. Doch dies spiegelt mittlerweile keineswegs die Realität. Jeder fünfte Neonazi ist heute weiblich und jede zehnte rechtsradikale Straftat geht auf das Konto einer Frau.

Dance!Copy!Right?

Das Stück "Dance! Copy! Right?" basiert auf einem konkreten Urheberrechtstreit am Landgericht Nürnberg/Fürth zu dem Christoph Winkler als Sachverständiger geladen war. Ausgehend von dieser Gerichtsverhandlung werden grundsätzliche Probleme und Fragen des Urheberrechts und des geistigen Eigentums behandelt.

Maldoror

Amped
Mit MALDOROR - AMPED legt Christoph Winkler die dritte Arbeit in seiner Reihe BÖSE KÖRPER vor, die sich mit der Darstellung "böser" Charaktere im zeitgenössischen Tanz auseinandersetzt.

Baader

Choreographie einer Radikalisierung
„Baader – Choreografie einer Radikalisierung“ ist das zweite Stück einer unter dem Titel BÖSE KÖRPER begonnenen Auseinandersetzung des Choreografen Christoph Winkler mit der Repräsentation „böser“ Charaktere aus tänzerischer Perspektive. Nach der Untersuchung einzelner Elemente und Strategien solcher Repräsentationen des Bösen in der ersten Arbeit der BÖSE KÖRPER-Reihe geht es nun in einer Art Fortschreibung um eine konkrete Person der Zeitgeschichte: den deutschen Terroristen Andreas Baader.

Böse Körper

BÖSE KÖRPER soll nicht nur an die frühere Stränge von Winklers Arbeit anknüpfen, sondern auch die Erweiterung der Möglichkeiten im Tanz erforschen. Dazu nähert er sich von einer tänzerischen Ausgangsposition dem Problem der Darstellung "böser" Charaktere. In Theater und Film findet die Ver-Körperung von Personen und Figuren durch andere Personen als Prinzip statt - die Domäne des Schauspielens. Viele Schauspieler lieben diese Rollen, da sie die anspruchsvollsten und interessantesten seien.

Taking Steps

Seit einigen Jahren geht in den Industrienationen der westlichen Hemisphäre der Übergang von der Arbeits - zu einer wissensbasierten Gesellschaft vor sich. Eine hochwertig qualifizierte Ausbildung gilt als Garant nicht nur für ökonomisches Wachstum sondern auch für gesellschaftliche Stabilität und universelle Teilhabe.

True Style

in Zusammenarbeit mit ed physical theatre im Rahmen von Intradance
"True Style" entstand in St. Peterburg im Rahmen des Russisch-Europäischem Austauschprogramm "Intradance” in Zusammenarbeit mit der Gruppe ed physical theatre. Für Intradance wurden 7 EU Choreographen und 7 russische Tanzgruppen ausgewählt um in 7 russischen Städten Koproduktionen zu erarbeiten. Vom 20.- 23. Mai 2010 fand in Moskau das Intradance Festival statt an dem alle 7 Ko-Produktionen gezeigt wurden.

Ride On Time

A Second Hand Phrase
Für dieses Stück werden keine Bewegungen neu erfunden. Alle benutzten Bewegungen sind bereits gebraucht, abgelegt oder aus der Mode gekommen.

Toronto Files

Was kann zwischen TänzerInnen und Choreograph überhaupt ausgetauscht werden. Auf was bezieht sich die Arbeit und wie kann eine Annäherung unter diesen Umständen überhaupt aussehen.

Biopics

Die beiden unter dem Namen "Biopics" zusammengefassten Stücke basieren vollständig auf biografischem Material der Tänzer. Das Bewegungsmaterial und die Geschichten wurden ausgewählt, um etwas über die gelebte Realität von Tänzern zu erzählen und den exemplarischen Charakter dieser Geschichten zu betonen, denn dieser offenbart etwas über den Zeitgenössischen Tanz und seine Praxis.

A Taste of Ra

In some far off place Many light years in space I'll build a world of abstract dreams And wait for you (Sun Ra)

Eine Geschichte

Wird eine Information verweigert, liegt nahe, dass sie entweder nicht bekannt ist oder ein guter Grund besteht, sie nicht mitzuteilen. Genauso verhält es sich mit unserer Realität: Entweder sie spielt keine Rolle oder wir akzeptieren, dass wir zum gegebenen Zeitpunkt nicht alles wissen können. Wir operieren dann mit einer vorläufigen Version der Realität, mit der Wahrscheinlichkeit.

Saal A

Im Theater Tanz zu sehen, bedeutet in der Regel ein "fertiges Produkt" vorgeführt zu bekommen. Die Auswahl und die Entscheidungen, die getroffen wurden um Bewegungen auszuwählen und zu ordnen bleiben im Verborgenen.

Zwei zu Null

„2:0“ ist eine Auftragsarbeit des Theaters Görlitz im Rahmen des Interface Festivals 2008.

Posed

In "Posed" untersucht Christoph Winkler gemeinsam mit vier Performern aus dem zeitgenössischen Tanz, Schauspiel, der Performance-Art und Hiphop-Szene spielerisch die Bedingungen und Produktionsweisen von Kunst. Gleich den Regeln eines Strategiespiels beginnt der künstlerische Prozess immer mit Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte Form, eine Ästhetik, einen Inhalt oder ein Medium.

Tales of the Funky

Von den ersten Parties in der Bronx 1974 bis zu der milliardenschweren, globalisierten Kultur, die heute unseren Lifestyle dominiert - die HipHop-Bewegung hat eine gewaltige Entwicklung vollzogen. Tales of the Funky - B-Boys & Breakgirls untersucht die Vermarktungsstrategien der Szene und ihre Auswirkungen.

ChoreOdyssee

Das Stück war eine Auftragsarbeit für die Compagnie Palindrome aus Stuttgart (Frieder Weiß, Robert Wechsler)

BERLIN GOGOS

DVD, performances,etc
BERLIN GOGOS wagt einen Schritt nach vorn und der Ökonomie entgegen, denn wir bieten Tanz nicht mehr als Kunst an sondern wir verkaufen Tanz in seiner einfachsten und reinsten Form, dem animativen Tanzen, besser bekannt als GoGo Tanz.

We are time

Ein puristisches Solo: eine Tänzerin, ein Sound und eine Vielzahl von Bewegungen an der Grenze zur Aufnahmefähigkeit. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten entstand das 50-minütige Tanzsolo: eine Reise in einen Körper, ein tänzerischer Trip mit großer Sogwirkung. Die ZuschauerInnen erleben hautnah, wie Zufit Simon zur Musik von Tony Conrads "Four Violins”, einem Klassiker der amerikanischen Minimal Music, ihren Körper in extremsten Bewegungen erkundet.

Who by fire

- über mimese, ziegen und andere sündenböcke-
Die Austauschbarkeit von Mensch und Tier ist die wichtigste und spektakulärste Modalität des Monströsen in der Mythologie. Die Ziege als das am weitesten verbreitete Haustier, spielte dabei in allen Zeiten eine besondere Rolle, unter anderen in zahlreichen ägyptischen Kulten. In dem Bemühen sich von solchen Praktiken zu unterscheiden wurde die Ziege mit dem Aufziehen des Christentums weitgehend dämonisiert und beschuldigte Hexen und Zauberer regelmäßig auf schwellende Hörner und Bocksfüße hin untersucht.

Charly Bagdad

Eine beliebte Form irakischer Popmusik nennt sich "Charly Bagdad".

Routines

Die Arbeit entstand im Rahmen eines Coaching Projektes für junge Tänzer und beschäftigt sich mit den Verheissungen des Popstarseins.

Das Letzte Duett

DAS LETZTE DUETT ist ein Rückblick ohne Wehmut, eine respektvolle Annäherung an seine Protagonisten und eine spielerische Übung über den Umgang miteinander.

Lazarus Sign

Das Stück Lazarus Sign ist ein Abend über den Blues, einen Blues den man singt, den man hat oder den man tanzt.

Triple Bill

Eine Weisses Blatt - The Long Song - Sexualität und Wahrheit
Was haben ein ehemaliger bayerischer Meister im Stenographieren, eine stadtbekannte Ballerina, amerikanische Folkmusik und die Einsatzpläne der Feuerwehr für den Ernstfall miteinander zu tun?

Homo Sacer

Der Homo Sacer, eine obskure Figur des archaischen römischen Rechts, wird in der gleichnamigen Schrift des italienischen Philosophen Giorgio Agamben über „Die souveräne Macht und das nackte Leben“ zur Chiffre - mit der sich die Paradoxien von Biopolitik exemplarisch diskutieren lassen.

Politik braucht keinen Feind

Tanzkonzert
Mit: Miriam Kohler, Peggy Ziehr, Lydia Klement

They Died for Beauty

Das Duett entstand ursprünglich für das Projekt „Was ist Tanz“ von Livia Patrizi und bezog sich auf eine Geschichte über ein Massaker an armenischen Frauen, aufgeschrieben von Les Murray in „Fredy Neptune“.

Hinter den Linien

Hinter den Linien ist ein Stück über Krieg und Kultur als eine der unheimlichsten Beziehungen in der Geschichte menschlicher Existenz. Kulturelle Praktik und kriegerisches Handeln durchdringen sich gegenseitig und das oft mit einer Durchlässigkeit, die verblüfft und deren Spuren man über lange Zeiträume verfolgen kann. Der Tanz bzw. die Tanzkunst bildet da keine Ausnahme. Der Chiasmus Krieg und Kultur kann ohne weiteres umgeschrieben werden in Militär und Tanz ohne an Deutlichkeit zu verlieren, im Gegenteil gerade dieses Paar geht mitunter eine Liaison ein, die gespenstisch ist.

Jerusalem

Ein Statement zum Israel-Palästina-Konflikt, der aus einer sehr persönlichen Position heraus betrachtet und beschrieben wird.

Lebenslang

Zwei extrem erfolgreiche Ballerinen, die auf dem Gipfel ihrer Karriere nun gemeinsam auf der Bühne einen Rückblick auf ihr reiches Tänzerleben wagen. Der Choreograph Christoph Winkler befragte Margaret Illmann und Bettina Thiel über ihr Leben als Tänzerinnen. Wie erinnert sich ein Tänzer, was bedeutet getanztes Leben? Was passiert mit ihnen selbst, wie erleben sie ihr Altern im Tanz, wo wird es sie hinführen?

Fatal Attractions

Tanzstück nach Motiven aus "Titus Andronicus" von W. Shakespeare

Apparat

(für Sam)
Eine Paraphrase über den Text „Quadrat“ von Samuel Beckett

Lavinias Traum

Aufführungen Tanzfabrik und Theaterhaus Stuttgart

Fatal Attractions Version one/TRIO

Dies ist eine frühe Version des Stücks "Fatal Attractions"
Aufführung in der Fabrik Potsdam

Berst

„Berst“ handelt von einem Paradox: Tänzerinnen agieren auf der Bühne immer als denkende und fühlende Persönlichkeiten. Ihr Handeln ist immer ein Handeln an sich selbst, da sie selbst Träger ihrer Kunst sind. Trotzdem tritt während des Tanzes das Subjekt der Tänzerin immer hinter der Tanzenden zurück, denn die tanzenden Körper sind anonym, sie sind niemals eine Person, sie sind wie Mallarme schreibt „immer nur Emblem, nie jemand...“.

Berst Solo

Aufführungen in Tanzfabrik, Fabrik Potsdam, Heidelberg

Othello as a Noise Opera

Aufführungen im Podewil Berlin

The Wandering Problem

Grundlage des Stückes bildet das als „Wandering Problem“ bezeichnete Phänomen der Psychiatrie. Es beschreibt den unablässigen Drang einer Gruppe von Demenzpatienten sich fortzubewegen.

F.A.Q.

Frequently Asked Questions
Ein Grossteil der Arbeit war archäologischer Natur, Grabungen am Körper nach Bewegungen die noch nicht ursurpiert sind von der Allüre des klassischen Tanzes. Denn in keiner anderen Tanzart schreibt sich die Technik so in den Körper ein, manifestiert sich so unauslöschbar in der Physis der Tänzer.

NAHT

Studies

Das Stück basiert auf der Komposition „Studies for player piano“ von Conlon Nancarrow. Tanz: Peggy Ziehr

Firebird Project Solo eins

Solo 1 ist eine Bewegungsstudie und nimmt Material der originalen Choreographie auf und erweitert diese um zeitgenössische Ästhetiken.

Firebird Project Solo zwei

Solo 2 ist ein Monolog für eine Lenkwaffe die ebenfalls den Namen Firebird trägt.

Firebird Project Solo drei

Das Firebird Project bezieht sich auf die Figur des Feuervogels aus dem gleichnamigen Ballett von I. Strawinsky. In drei unterschiedlichen Soli wird versucht jeweils eine andere Perspektive oder Deutung auf diese Figur zu entwerfen.

Nocturne

Aufführungen in der Tanzfabrik, Fabrik Potsdam und Tanztage Berlin

Stumbling in the HighTechPool

Die Aufführung fand in dem stillgelegten Lehrschwimmbecken des Gymnasiums in der Straussberger Strasse in Berlin statt.

Face L Alarme

Aufgeführt im Vogtlandtheater Plauen 1997

Ulrich und Agathe

Aufführung im Ballhaus Naunynstrasse

Morgenrot

Aufführung im Max Beckmann Saal Berlin als Teil der Veranstaltung „Junge Choreografen“