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Still of the Production Seeing Alvin Ailey
©DieterHartwig

2016, Duett

An eloquent physical debate about the Afro-American legacy of Alvin Ailey.

Photos

Still of the Production 'Seeing Alvin Ailey'
Still of the Production 'Seeing Alvin Ailey'

Trailer

Christoph Winkler - Five Studies on Post-Colonialism / Study 2: Seeing Alvin Ailey mit Ahmed Soura & Dominique Rosales (Trailer) from Christoph Winkler on Vimeo.

Credits

Concept, Choreography: Christoph Winkler | Dance, Choreography: Dominique Rosales & Ahmed Soura | Set and Costumes: Lena Mody, Valentina Primavera | Head of Tech:  Martin Pilz | Production: ehrliche arbeit – freelance office for culture. 

A Christoph Winkler and ehrliche arbeit production, co-produced by SOPHIENSÆLE and monsun.theater Hamburg. Made possible by the Governing Mayor of Berlin - Senate Chancellery - Cultural Affairs and the National Performance Netz (NPN) Coproduction Fund for Dance, which is funded by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media on the basis of a decision by the German Bundestag. Media partner: taz.die tageszeitung.

Presseauszüge

Analytisch ergiebig und formal überzeugend ist “Study 2: Seeing Alvin Ailey” mit Dominique Rosales und Ahmed Soura. Hier gelingt eine Debatte mit tänzerischen Mitteln, gestützt durch den Ankündigungstext: Schwer nachvollziehbar findet Ahmed Soura Alvin Aileys “Umweg” über das Ballett, um “seine afro-amerikanischen Identität auszudrücken”. Dominique Rosales wiederum hat “Revelations” getanzt, diesen frühen Klassiker der Alvin Ailey Dance Company, Repertoirestück des ikonischen Ensembles seit 1960. Wenn Rosales und Soura einzelne Sequenzen aus “Revelations” markieren, wird sofort ansichtig, wie tief Aileys Vokabular in Rosales’ Körper verankert ist und wie fern es Soura liegt: Streckt sie das Bein in routinierter Balance zur Arabesque, bleibt er kniebeugig neben ihr stehen. Verflicht sie versiert Jazz Dance-Elemente mit Ballettbewegungen, greift er auf sein eigenes Repertoire zurück, das sich kraftvoll-dynamisch und in frontaler Ausrichtung den weich fließenden, vertikalen Bewegungen widersetzt. Diese Gegenüberstellung wird nicht kommentiert, keine der Körperprägungen oder Tanztechniken überhöht oder desavouiert, sondern ein Schluss aus dem Gesehenen den Zuschauer*innen überlassen. Hier kann ohne wohlmeinend-paternalistische Geste den kolonialen und postkolonialen Prägungen und den Konfrontationen, zu denen sie führen, komplex nachgespürt werden.- Elena Philipp, tanzraumberlin.de