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Still of the Production The Lion and the Dragon
©DieterHartwig

2016, Duett

A danced discussion about the shifting balance China‘s growing economic power and Africa‘s new self-confidant strive forward.

Photos

Still of the Production 'The Lion and the Dragon'
Still of the Production 'The Lion and the Dragon'
Still of the Production 'The Lion and the Dragon'
Still of the Production 'The Lion and the Dragon'

Trailer

Christoph Winkler - Five Studies on Post-Colonialism / Study 5: The Lion and The Dragon mit Naishi Wang & Ahmed Soura (Trailer) from Christoph Winkler on Vimeo.

Credits

Concept, Choreography: Christoph Winkler | Dance, Choreography: Ahmed Soura & Naishi Wang | Set and Costumes: Lena Mody, Valentina Primavera | Head of Tech:  Martin Pilz | Production: ehrliche arbeit – freelance office for culture. 

A Christoph Winkler and ehrliche arbeit production, co-produced by SOPHIENSÆLE and monsun.theater Hamburg. Made possible by the Governing Mayor of Berlin - Senate Chancellery - Cultural Affairs and the National Performance Netz (NPN) Coproduction Fund for Dance, which is funded by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media on the basis of a decision by the German Bundestag. Media partner: taz.die tageszeitung.

Presseauszüge

ine Battle liefert sich in “Study 5: The Lion and The Dragon” der Winkler-Veteran Ahmed Soura, der schon in “Hauptrolle” oder “Dance Is Not Enough” seinen an afrikanischem wie europäischem Tanz geschulten Stil beweisen konnte, mit dem sowohl in chinesischen als auch zeitgenössischen westlichen Techniken ausgebildeten Naishi Wang, der ebenfalls schon öfter mit Winkler gearbeitet hat. Aufhänger für das Duett ist die Wirtschaftskooperation zwischen Afrika und China. Ist es aussagekräftig, dass Afrika wieder einmal undifferenziert als ganzer Kontinent einem investierenden oder: neokolonialistischen Land gegenübergestellt wird? Jedenfalls erklären Wang und Soura wie im Schulunterricht, dass China Straßen, Krankenhäuser und Flughäfen baut, die es clevererweise nur an die jeweiligen Landesregierungen vermietet statt sie zu verkaufen oder zu übereignen, und dafür Rohstoffe wie Erdöl, Baumwolle oder Koltan erhält. China wirbt zudem afrikanische Arbeitskräfte an – was Soura und Wang zum kalauernden Klischee-Kontest anregt: Chinesen arbeiten nur und genießen ihr Leben nicht, provoziert Soura; Afrikaner sind zu laut und haben keine Familienwerte, kontert Wang. Und während die zwei Tänzer zu den Gemeinplätzen singen und beatboxen, lässt sich “afrikanisches” und “asiatisches” Bewegungsvokabular einer vergleichenden Studie unterziehen: Souras rhythmisch komplexe Schritt- und Isolationstechnik, mit Betonung der Schultern und wie um das Körperzentrum nach vorne gewölbten Flanken und Extremitäten; Wangs Trippelschritte und weich geschwungene, fließende Armbewegungen mit extrem artikulierten Händen, die visuell als “asiatisch” vertraut sind. 
Selbstexotisierung statt Strukturaufdeckung? –Elena Philipp, tanzraumberlin.de